Am 25. November wurde der Ortsgemeinde mitgeteilt, dass der SW-Verlag
die Verteilung des Wochenspiegels in Winnenberg zum 1. Januar 2026 einstellt.
Dies betrifft alle Ortsgemeinden mit weniger als 100 Einwohnern in der Verbandsgemeinde Birkenfeld.
Der SW-Verlag verweist auf die Nutzung des ePapers: www.wochenspiegellive.de
Dieser Schritt betrifft nicht nur den Wochenspiegel sondern auch die enthaltenen Werbeblätter (Globus, etc.).
Die Mail vom SW-Verlag im Wortlaut:
Sehr geehrter Herr Ortsbürgermeister Robbert,
seit Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes haben es lokale Druckerzeugnisse, wie unser WochenSpiegel, sehr schwer, die kostenfreie Verteilung flächendeckend sicherzustellen.
Die geplante, weitere Erhöhung des Mindestlohnes auch in den Jahren 2026 und 2027 und die ausbleibende politische Bereitschaft, für die gedruckte kostenlose Presse praktikable Ausnahmeregelungen zu schaffen, stellen unsere Branche vor erhebliche Herausforderungen und Mehrkosten.
Dies zwingt uns zu sehr unpopulären Maßnahmen und wir müssen Ihnen leiden mitteilen, dass wir den WochenSpiegel in Ihrer Ortsgemeinde im Gebiet „Winnenberg“ ab den 01.01.2026 leider nicht mehr zustellen können. Dies betrifft nicht nur Ihre Gemeinde, sondern auch viele andere im gesamten Verbreitungsgebiet.
Wir haben uns diese Entscheidung keineswegs leicht gemacht und sie beruht ausschließlich auf wirtschaftlichen Kennzahlen unseres Vertriebsdienstleistern. Innerhalb des organisatorischen und finanziellen Rahmens, in dem wir agieren, sind bedauerlicherweise keine individuellen Ausnahmen (z.B. Aufstellboxen, Auslagestellen, Versand etc.) möglich, ohne das gesamte Zustellkonzept zu gefährden.
Gerne weisen wir in diesem Zusammenhang auf die Möglichkeit hin, unsere Ausgaben im ePaper unter www.wochenspiegellive.de zu lesen.
Wir hoffen auf Ihr Verständnis, auch wenn wir Ihnen keine zufriedenstellende Lösung anbieten können.
Mit freundlichen Grüßen
Wir haben versucht, den SW-Verlag umzustimmen und ihm Alternativen (Verteilstation, Verteilboxen etc.) aufzuzeigen. Auch auf die ungerechte Behandlung der Ortsteile haben wir hingewiesen. Hierauf ist der SW-Verlag nicht eingegangen:
„…Wie bereits in unserem ursprünglichen Schreiben mitgeteilt, können wir aus organisatorischen Gründen keine individuellen Ausnahmen machen.
Dies gilt leider auch für die Box. Dieses ist aktuell aus logistischen Gründen nicht möglich.
Zum besseren Verständnis: Wir haben die Maßnahmen über das gesamte Verbreitungsgebiet aller WochenSpiegel- und Lokalanzeiger-Ausgaben geplant und eingeleitet. Wir sprechen hier über eine Gesamtauflage von 700.000 Exemplaren pro Woche und einer entsprechenden Anzahl an Botinnen und Boten.
Wir bedauern, Ihnen hierzu keine positive Rückmeldung geben zu können…“
Andere Ortsgemeinden mit weniger als 100 Einwohnern haben dasselbe Problem. Auch von diesen konnte bisher keine eine Lösung mit dem SW-Verlag herbeiführen.
Sollte sich dennoch eine Lösung abzeichnen, werden wir entsprechend informieren.
Für Rückfragen steht auch der SW-Verlag zur Verfügung 😏
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